Wanderung rund um die Gasmert am 14.04.2012

Der Wirt des Restaurant Vedder in Nieder-Holte verlangt auf selbstgemachten Handzetteln auf dem ehemaligen Wanderparkplatz an seinem Haus jetzt, dass man auch bei Vedder einkehren soll damit man dort parken darf. Da ich so was aber morgens meistens nie genau weiß habe ich auf dem kleinen Wanderparkplatz an der Gasmert das Auto abgestellt. Wanderschuhe angezogen, orientiert und los geht’s in die als Sackgasse gekennzeichnete Straße. Kaum ist man ein paar Meter von der sogenannten Zivilisation weg begegnet man auf eindrucksvolle Art der Natur, ein Specht machte lautstark auf sich aufmerksam. Der Ast den der scheue Vogel dort bearbeitet hat war zwar recht dünn, aber ich beobachtete ihn eine Weile und er tat das Ganze mit einer Intensität als gäbe es kein Morgen mehr. Doch weiter auf unserer 8,3 km Runde, kurz nachdem man an den beiden Häusern vorbeigegangen ist beginnt auf der linken Seite ein frisch angepflanztes Feld mit jungen Bäumen. Nach dieser eingezäunten Schonung biegt links ein Feldweg ab der zum Knotenpunkt auf der Gasmert führt. Ich habe diesen Weg genommen und gelangte über einen sanften Anstieg auf den Knotenpunkt auf der Spitze des Hügels. Gefolgt bin ich dem Weg Richtung Nieder-Holte, bog jedoch kurz vor dem Wald rechts ab um den sanften Weg ins Tal zu nehmen. In einem sanft geschwungenen Weg geht es durch den Wald bis zum Abzweig kurz vor Nieder-Holte und unterwegs ist immer wieder die kleine Ansiedlung Stottmert oberhalb der verzweigten Fürwigge sichtbar. „Die Stottmert“ war schon einige Male mein Ziel, in dem kleinen Ort gibt es einen Gasthof, der alles hält was vorher versprochen wird. Auch bei den Nachbarn scheint das Lokal sehr beliebt zu sein da es meist sehr voll ist. Nachdem wir also unseren Weg bis kurz vor Nierder-Holte gegangen sind biegen wir an der Straße rechts ab um nach etwa 100 Meter wieder rechts abzubiegen in den Weg Richtung Fürwigge. Durch grüne Wiesen wandern wir abwärts Richtung Fürwigge bis zum Abzweig, an dem wir links in den Feldweg abbiegen und ein freches Rotkehlchen treffen. Einige Schritte begleitet uns das Rotkehlchen und singt mir seine Lieder, Natur eben! In einem leichten Schwung geht der Weg bald in den Wald, kreuzt einen Bach und steigt wieder leicht

Richtung Stottmert an. Nachdem wir auf der Stottmert aus dem Feldweg auf die Straße kommen führt der Weg durch die kleine Ortschaft an der gleichnamigen Wirtschaft vorbei. Eine Einkehr lohnt hier immer, es ist jedoch oft sehr voll. Hinter dem letzten Haus biegen wir wieder rechts in den steil ansteigenden Feldweg ein und folgen dem Wanderweg A2. Der Weg steigt recht steil an und geht in einen Waldweg über, der am Ende wieder an der Straße nach Herscheid auskommt. Ein Stück müssen wir an der Straße entlang bevor wir links abbiegen können in den kleinen Weg nach Dürhölte.. Ein einzelner Hof liegt an der Strecke, bevor über Ober-Holte nach Nieder-Holte kommen. Nach einem Getränk im Haus Vedder gehen wir den gegenüberliegenden Hügel an und erhaschen noch einen sehr schönen Blick über die zurückgelegte Strecke. Nach einer Weile Genuss Natur pur auf einer Bank geht es am Rande des Waldes weiter zum Parkplatz zurück. Zunächst führt der Weg mit schönem Blick am Wald entlang, taucht dann in den Wald ein und geht am Ende wieder über eine Hochebene langsam talwärts. Eine schöne Tour über knapp 10 km.

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Streifzüge durch Old Wattsche (Teil 1 vom 14.04.2012)

Aprilwetter mitten im April, die Wetterfrösche glaubten aber dass das ein gutes Zeichen für einen schönen Sommer sein würde. Nachdem 2011 der Sommer eigentlich keiner war, dazu das Jahr geprägt war vom Umzug meiner Eltern sowie meinem eigenen Umzug zog es mich bei trockenem Wetter mal wieder in die „alte Freiheit“. Zunächst ging der Weg vorbei am Hotel Beckmannshof und der Propstei Kirche zum alten Markt. Eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen später zog es mich zu einem Ort an dem ich als Kind so einige Zeit verbracht habe, zum Albert Schweizer Haus. Immer ein Highlight ist auf dem kleinen Weg vom alten Markt die kleine evangelische Kirche von 1763. Leider ist auch an dem Bauwerk mit viel Wattenscheider Tradition zu sehen, dass der Zahn der Zeit nagt. Leider wohl schwere Zeiten für das Bauwerk mit dem barocken Kanzelaltar und dem Orgelprospeckt, wer jedoch einmal Weihnachtsmessen mit Orgelkonzert und Gesang dort erlebt hat, sieht den Zustand mit Wehmut.

Vorbei an einem Gebäude ganz anderer „Wattenscheider Tradition“, dem Gertrudiscenter, einem nicht sehr schönen und kurze Zeit nach Fertigstellung bereits mit Leerständen behafteten Einkaufszentrum, führt mich mein Weg weiter auf das Gelände der ehemaligen Zeche Holland. Wer zu meiner Kindheit vom August-Bebel Platz Richtung Zeche Holland ging, der kam nicht umhin ihn zu sehen. Ein schwarzes Gerüst mit drehenden Seilscheiben war zu der Zeit unübersehbar. 1988 war jedoch endgültig Schluss mit den drehenden Seilscheiben in der alten Freiheit und seitdem rostet der Turm samt seinem Gebäude vor sich hin. Zuletzt war jedoch der Presse zu entnehmen, dass es gelungen sei einen Investor zu finden der sich der maroden Gebäude annehmen will. Der Turm soll saniert werden, das Gebäude abgerissen und durch einen Neubau mit Büro- und Freizeiteinrichtungen ersetzt werden.

Über das teilweise neu bebaute Gelände der ehemaligen Schachtanlage gführte der Weg zur altehrwürdigen Lorheide, dem Heimatstadion der SG Wattenscheid 09 die zu ihren Glanzzeiten gar für kurze Zeit die großen Bayern in der Bundesliga ärgern durfte. Derzeit haben die „Schwarz-Weißen“ gerade den Aufstieg klargemacht, aus der Westfalenliga geht es eine Liga höher.

Vorbei an den Sportstätten hinter der Lorheide führt der Weg Richtung Erzbahntrasse. Unterhalb der Halde Rheinelbe, einer auf Gelsenkirchener Gebiet stehenden ehemaligen Abraumhalde an deren Spitze die weithin sichtbare „Himmelsleiter“ steht biegt mein Weg links ab zurück Richtung Wattenscheid-Leithe. Ein Stück weit geht es über die Erzbahntrasse Richtung Landschaftspark Mechtenberg, bevor ich jedoch den Zubringer zwischen Gelsenkirchen und der A 40 quere, biege ich links ab. Zwischen Kleingartenanlage „Sonneneck“ und dem Zubringer führt der Weg wieder Richtung Leithe. Vorbei an der alten Kornbrennerei „Weizenjunge“ führt ein schöner Feldweg wieder zurück. An manchen Stellen dieses Weges hat man einen schönen Blick über meine Heimatstadt.

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Atze Schröder – Schmerzfrei-Tour 17. März 2012 – Essen, Grugahalle

Wie schon bei seinen anderen Konzerten oder Auftritten hat der Essener „Berufsproll“ wieder etwa 12.000 Zuschauer in die Grugahalle bekommen. Die Zuschauer mussten aber für die neue Schmerzfrei Tour nicht selbst schmerzfrei sein, Atze brannte vor allem in der ersten Stunde wieder ein Feuerwerk ab das die Lachmuskeln der Zuschauer strapazierte. Dabei rutschte der Comedian, nach vorheriger Ankündigung, auch mehrfach in die etwas frivole Aussprache ab, was ihm seine Fans aber keinesfalls übel nahmen. Wie bereits angekündigt bringt Atze auf der neuen Tour auch nur neue Sachen, geringfügig altes gibt es lediglich in der Zugabe. Der Krayer Porschefahrer hat den Engländer unter Beschuss (Für ist Hautkrebs ein Sternzeichen) lässt sich über seine Nachbarin Ute aus und stellt sich Zeugungsakte älterer Promis vor. Bei seinem Heimspiel (Hier fängt meine Tour ja immer erst richtig an) begeistert Atze wieder einmalseine Fans und füllt die Grugahalle zwei Mal bis auf den letzten Sessel. (uvo)

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Hoppertour nach Ingolstadt vom 03. bis zum 05.02.2012 – Kalte Zeiten!

Hoppertour nach Ingolstadt vom 03. Bis zum 05.02.2012 – Kalte Zeiten!

Es war wieder mal soweit, unsere Hoppertour stand an und dieses Mal sollte es ins etwa 600 km entfernte Ingolstadt gehen. Das Derby zwischen dem Tabellenzweiten Ingolstadt und der Konkurrenz aus Straubing stand an.  Außer Nobby und mir konnte niemand und so zogen wir beide wieder zu altbewährter Zeit, morgens um 7 Uhr los Richtung Süden. Bei stahlendschönem, doch saukaltem Wetter waren wir schnell an Köln und Frankfurt vorbei, und schon machte uns ein Schild am Straßenrand darauf aufmerksam, dass wir uns im Freistaat Bayern befänden. Nach einer zügigen Fahrt erreichten wir mittags unseren Bestimmungsort und checkten im vorher gebuchten Hotel „Bayrischer Hof“ ein. Eine kurze Pause und dann der erste Orientierungsrundgang in die historische Altstadt von Ingolstadt, schließlich hatte Herr Knebel Diskrepanzen in seiner persönlichen Zahnpflege entdeckt und wir mussten diesbezüglich tätig werden. Ingolstadt hat, wie schon im Vorjahr in Augsburg entdeckt eine schöne historische Altstadt und die ersten Gebäude lagen schnell auf dem Weg.

Nachdem der Zahnpflege meines Freundes nichts mehr im Wege stand, wir die erste Orientierung in Ingolstadt geschafft hatten machte sich auch leichter Hunger breit. Außerdem wurde es mal Zeit für ein erstes Willkommen Bier. Im Weißbierhaus „Zum Herrenbräu“ fanden wir beides, ein leckeres Weißbier und bayrische Speisekarte. Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es auf ein kurzes Nickerchen zurück ins Hotel bevor wir uns dann frühzeitig aufmachten zur Saturn Arena. Wir waren allerdings früh dran und die Arena hatte noch gar nicht geöffnet, so flüchteten wir vor den Minus Graden in ein gegenüber liegendes Hotel und bestellten Glühwein. Lange währte der Aufenthalt dort allerdings nicht und wir zogen in die Saturn Arena, der obligatorische PIN war schnell gekauft und wir konnten uns alles ein wenig ansehen. Die Ingolstädter Arena ist ganz nett, nicht aufgepumpt wie das Kölner Henkelmännsche, nicht so durchdacht wie Mannheim oder Berlin, aber für die dortigen Verhältnisse ausreichend und durchaus gut gemacht. Die Preise für Essen und Getränke liegen im Mittelfeld und die Show zum Spiel war ganz nett. Das Spiel selber war stark, Ingolstadt als Zweiter der DEL-Tabelle wollte es im Derby wissen, doch Straubing war eine der stocktechnisch besten Mannschaften, die ich in den letzten Jahren gesehen habe, und ich habe viele Eishockey Spiele gesehen. Nach dem ersten Abtasten gingen die Gäste in der 10. Minute verdient in Führung. Wenige Minuten nach der Führung dann gar das 2:0 durch Karl Stewart. Die Heimmannschaft gab aber nicht auf und kam anderthalb Minuten vor der ersten Pause wie aus dem nichts zum Anschlusstreffer. Der zweite Abschnitt stand dann im Zeichen der Gäste, sie waren mehr und mehr das überlegene Team und erhöhten locker auf 1:4. Und auch im letzten Abschnitt hatten die Gäste alles im Griff, eigentlich! Denn  in der 57. Und 58. Spielminute machten Christoph Gawlik und Tyler Bouck noch einmal Alarm, Anschluss zum 3:4 und die Gäste schwammen für kurze Zeit. Allerdings machte Ingolstadts Trainer Rick Nasheim wohl den Fehler seinen Goalie Ian Gordon zu früh zugunsten eines sechsten Feldspielers zu opfern, denn Matt Hussey traf das verwaiste Ingolstädter Tor und machte damit den verdienten Erfolg der Gäste perfekt.

Geruhsame Nacht und bayrische Semmeln hinter uns, ging es samstags gegen 9:30 Uhr in die Stadt. Bisher kannte ich Ingolstadt nur als Durchfahrtsstation Richtung Süden. Du kommst die Autobahn runter, links die Raffinerien, danach AUDI, schnell noch über die Donau und das wars mit Ingolstadt. Wie schon in Augsburg waren wir wieder mal überrascht wie schön doch die historische Altstadt ist. Bei minus 16 Grad war es allerdings trotz warmer Kleidung schnell kalt. Wir hatten die erste Hälfte der Ingolstädter City angesehen und dann war erst mal aufwärmen und Kaffee trinken im Rathaus angesagt. Nach dem Aufwärmen ging der Stadtrundgang weiter, bis auf das neue Rathaus wirklich sehr schön! Das alte Rathaus, wie hier im Bild zu sehen, ist wirklich sehr schön und passend, bei der neueren Variante hat wahrscheinlich nur der Architekt verdient. Nichtsdestotrotz war nach der Kaffee- und Aufwärmpause wieder Kälte angesagt, die andere Seite der Altstadt wartete und eine Sky-Kneipe hatten wir auch noch nicht gefunden, denn am Abend gab es Hamburg vs Bayern.  Auf der „anderen Seite“ der historischen Altstadt Ingolstadts ist es ähnlich nett, vielleicht ist die zuerst besuchte Seite eher die Einkaufsseite, hier gibt es sogar einen Viktualienmarkt. Die jetzt besuchte Seite hat zwar auch Geschäfte aber auch sehr viele Gaststätten, Pubs und Kneipen. Nach guten 90 Minuten in der Kälte (Mittagstemperatur -12° C) hatten wir dann auch unsere Sky-Kneipe gefunden, der Abend war gerettet. Und natürlich wollte auch die Kneipe direkt getestet werden, es gab also Glühwein und Wärme. Zwei Stunden Mittagspause standen nach dem kleinen Frühschoppen an und gegen 15 Uhr zogen wir wieder los, der erste Hunger machte sich breit. Im Weißbierhaus unseres Vertrauens wurden wir wieder einmal fündig, bayrische Spezialitäten und natürlich ein Weißbier dazu brachten das Knurren im Bauch zum Schweigen. Ganz im Gegensatz zu den immer zahlreicher werdenden Fortuna Düsseldorf Fans, die mehr und mehr den Gasthof bevölkerten. Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga hatte am Mittag um 13 Uhr in Ingolstadt die Rückrunde eröffnet und „nur“ 1:1 gespielt. Bereits morgens hatten wir das gut gefüllte Weißbierhaus bemerkt und auch die in Pulks davor Bier trinkenden Fans. Die Kellnerinnen waren entsprechend genervt, die Fortuna Fans, die sich jedoch an unseren Tisch setzten waren sehr nett und wollten sich nach dem eiskalten Spiel nur aufwärmen, etwas essen und trinken. Ab und zu gab es aber, wie es bei friedlichen Fangruppen üblich ist auch ein paar Schlachtgesänge, doch für uns war das kein Problem. Uns jedoch rief langsam der Fußball und so machten wir uns auf in unsere Sky-Kneipe um die Zusammenfassung der Nachmittagsspiele anzusehen. So langsam füllte sich die Kneipe dann auch denn um 18:30 Uhr stand das Spiel der Bayern an. Zunächst erwischte der HSV auf heimischem Geläuf den besseren Start und ging in Führung, doch mit ein bisschen Glück ergatterten die Münchner einen Zähler, eigentlich zu wenig für den deutschen Spitzenclub doch mehr ging an diesem Abend und bei dieser Kälte nicht. Nachdem dann der fußballerische Teil des Samstags beendet war verspürte Nobby noch leichte Leere in der Magengegend und wir zogen noch zu einem Snack und einem Absacker ins Weißbierhaus. Gegen 22:30 Uhr endete dann ein schöner Tag in Bayern mit einem letzten Zappen im Hotelzimmer, die Tour ging zu Ende. Nach dem Frühstück am Sonntag ging es dann gegen 9:15 Uhr ins Auto und auf den Heimweg. Highlights waren die -16° im Altmühltal, der Ausblick beim doppelten Espresso auf der Rastanlage Würzburg und die „nur noch“ -3° irgendwo auf einem Rastplatz kurz vor Köln, das kam uns richtig warm vor. Alles in allem ist es sehr schön Ingolstadt mal gesehen und erlebt zu haben, nict nur wegen des Hobbys Eishockey, auch die historische Altstadt ist mal einen Abstecher wert.

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20. Januar 2012 – Ice Arena Kohlbruck – Passau Black Hawks vs EC Bad Tölz 3:4 n.V. (1:0, 0:2, 2:1, 0:1)

 Die Partie der Black Hawks mit Martin Cinibulk im Tor gegen die Tölzer Löwen mit Zaubermaus Yannick Dubé begann mehr als nervös. Beide Mannschaften bekamen in den ersten 10 Minuten kaum strukturierte Spielzüge hin und so war ein Lattentreffer der Gäste noch die beste Chance, die aus einem Konter heraus entstand. Doch so langsam kam Struktur in das Spiel beider Mannschaften, doch so richtig zwingende Chancen gab es eher nicht. Daher auch das 1:0 wie aus dem nichts. Passau kam in Überzahl recht gut in die Aufstellung doch es kam wenig aufs Tor. Kurz vor dem Ende der Strafzeit trafen die Black Hawks aber dann doch aus kurzer Distanz. Mit diesem 1.0 ging es ein wenig schmeichelhaft in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt drehten die Gäste den Spieß um, Kolacny und Pauli in Überzahl brachten die Gäste in Front. Und als Franz Mangold mit einem weiteren Überzahltor gar das 3:1 für die Gäste erzielen konnte schien das Spiel gelaufen. Doch die Gäste hatten die Rechnung ohne Martin Piecha gemacht, zunächst der Anschlusstreffer in Überzahl und 75 Sekunden vor dem Ende traf er zum umjubelten Ausgleich.
In der Overtime hatten die Black Hawks nur 1:46 Hoffnung, dann traf Christian Urban für die Gäste zum letztlich verdienten Sieg.

Tore: 1:0 (12:28) Stiebinger (Detterer, Reckers, 5-4) 1:1 (33:17) Kolacny (Strobl, Fischhaber) 1:2 (38:30) Pauli (Pfleger, Andrä, 5-4) 1:3 (44:46) Mangold (Pföderl, Prommersberger, 5-4) 2:3 (47:42) Piecha (Popp, Wiecki, 5-4) 3:3 (58:45) Piecha (Wiecki) 3:4 (61:46) Urban (Mangold) – Strafen: Passau: 14 plus 10 Rehtaler – Bad Tölz: 18 – Schiedsrichter: Schimm (Lajoie, van der Heyd) – Zuschauer: 413 – Torhüter: Passau: Cinibulk – Bad Tölz: Jenike

© Texte und Bilder uvo

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Winterurlaub in Spiegelau im bayrischen Wald vom 15. Januar bis zum 25. Januar 2012

Die Anreise mit meinem VW Golf war mal wieder unspektakulär und zuverlässig, wieder einmal einen lieben Dank an mein Auto! Irgendwie kam ich sonntagsmorgens nicht in die berühmten Pötte und so war es entsprechend spät dass ich los fuhr. Ein erstes Frühstück an der A45 unterbrach schnell die Fahrt, doch im Anschluss musste ich erst mal Kilometer machen. Noch schnell ein Besuch in den Sanifair Toiletten im Rasthof Haidt und weiter gings gen Süden. Am späten Mittag packte mich aber dann doch leichter Hunger und im Rasthof Bayrischer Wald wurde schnell eine Suppe und ein Kaffee verzehrt bevor es auf die letzten Meter ging. Etwas versteckt lag meine Ferienwohnung, mitten im Wald und ein wenig schwer zu finden, mein Navi hatte so seine Mühe mich auf den Hof zu führen doch gegen 16:30 Uhr hatten wir es geschafft. Nach einer netten Begrüßung  nahm ich meine Wohnung in Augenschein und war sehr zufrieden. Schnell war das Auto ausgeladen und ausgepackt, dann wollte ich nochmal los etwas essen. Mir schwebte ein bayrisches „Helles“ und sowas wie Schweinsbraten vor und die Vermieterin hatte mir auch ein paar Adressen gesagt, doch entweder war geschlossen oder ich fand es im Dunklen nicht. Was blieb war eine Pizzeria, eigentlich war mir nicht nach Pizza aber die Alternative wäre Suppe selbst machen gewesen. Im Nachhinein war der Laden auch ganz in Ordnung, die die Frutti di Mare macht der Pizza King in Erle eindeutig besser. Der Abend endete mit einem Merlot und nach einer erholsamen ersten Nacht erwartete mich ein stahlendschöner Tag bei dem die Wintersonne den leichten Morgennebel schnell aus den Tälern des Nationalparks Bayrischer Wald vertrieb. Der erste Tag in einem neuen Urlaubsort dient immer ein wenige der Orientierung, ein wenig einkaufen und die nächste Umgebung erkunden. So fuhr ich morgens erst zu einem Edeka den ich bereits am Vortag entdeckt hatte und deckte mich mit allem ein was mir fehlte. Noch ein Haferl Kaffee beim obligatorischen Bäcker und da Spiegelau auf viele kleine Weiler verteilt ist nahm ich zunächst das Auto zur Erkundung, nun fand ich auch die Gasthöfe. Nach der ersten Orientierungsfahrt stellte ich das Auto an der Tourist Information ab, besorgte mir dort eine Karte und machte einen ersten Marsch durch den Ort. Sehr groß ist er nicht und vieles hat derzeit auch geschlossen, doch bei knackig kalten und sonnigen Winterwetter machte man trotzdem die eine oder andere Entdeckung. Nachdem ich nun meinen Urlaubsort ein wenig kennengelernt hatte machte ich mich auf in die Nachbargemeinde Grafenau, auch hier ein Rundgang, der jedoch mit einem Mittagessen sein Ende fand. Eigentlich wollte ich für den Nachmittag noch meiner allernächste Umgebung erkunden, doch das Haus liegt derart ruhig im Wald und bei den Schneehöhen sind hier wirklich nur die Straßen einigermaßen geräumt, für Wanderungen muss ich mir also noch andere Routen suchen. So setzte ich mich noch einmal ins Auto und machte eine Erkundungstour auf den Lusen, einen nahegelegen Berg.

Die zweite erholsame Nacht in absoluter Stille brachte dann auch den zweiten Urlaubstag, Zwiesel, Arberregion, Bodenmais, eben die bekannten Gebiete des bayrischen Waldes standen auf dem Programm. Der erste Stop war Frauenau, ein ähnlich kleiner Ort wie Spiegelau, doch mir war nach frischer Luft und einem Haferl Kaffee. Frische Luft klappte perfekt, doch das mit dem Kaffee ging nicht, keine Bäckerei oder sonstige Lokalität war vorhanden wo man einen Kaffee genießen konnte. So ging die Fahrt flugs weiter nach Zwiesel, einem der bekanntesten Orte des bayrischen Waldes. Für die ortsansässigen ist die Zeit zwischen Weihnachten und so etwa April eine tote Zeit. Viele Menschen in der Region leben vom Tourismus und es sind viele Läden geschlossen. In Zwiesel sieht das schon wieder anders aus, eine Kleinstadt wo auch Bäckereien zu finden sind. Ein langer Rundgang, viel Impressionen und ein Cappuccino später ging es weiter, mein Weg sollte mich nach Bodenmais führen, und hier wird der bayrische Wald dann kommerziell. Parken ist im Ortskern nur gegen Gebühr möglich und der Ort selber brachte mir direkt so Gedanken an Winterberg. Alles ist zu 98 % auf Tourismus abgestellt. Trotzdem wollte ich einen Rundgang machen und auch erster Hunger regte sich. Kaffee und Hefeteilchen geht heute überall und nach dem Ende der Parkdauer ging es endgültig in die Arber-Region. Leider spielte das Wetter nicht mit, die Sicht war zu schlecht um eine Bergfahrt zu riskieren, doch die Skifahrer ließen sich nicht beirren.

Bayrisch Eisenstein, ein kurzer Abstecher in die tschechische Republik und die Rückfahrt durch die Kreisstadt Regen standen für diesen Tag zuletzt auf meinem Plan. Der Grenzort nach Bayrisch Eisenstein war interessant, irgendwie kann ich es nicht erklären aber so habe ich mir Böhmen vorgestellt, es war allerdings nur ein kurzer Abstecher, ein „richtiger Trip“ in die Tschechei soll noch folgen. Bayrisch Eisenstein ist dagegen selbst gegenüber Spiegelau ein Nest, hier ist nicht viel. Allerdings hat man den Blick auf den Arber, wenn man ihn denn mal sieht. Mt der Rückfahrt über Regen endete der zweite Tag mit interessanten Bildern und Impressionen über eine der urwüchsigsten Gegenden unseres schönen Landes, den bayrischen Wald.

Tag drei im bayrischen Wald startete wieder mit Kaiserwetter, als ich gegen 7:40 Uhr die Übergardinen meiner großen Balkonfenster zur Seite zog lächelte mir fast wolkenloser Frühmorgen Himmel entgegen und wenig später blinzelte auch die Sonne mit ersten Strahlen über den Wald. Für heute musste ich mal etwas mehr körperliche Aktivität haben, eine Winterwanderung sollte es sein und bei dem herrlichen Wetter musste es auch ein wenig in die Höhe gehen um die Aussicht über die Kuppen des Mittelgebirges zu genießen. Für die nächsten Tage war viel Schnee angesagt bei dem man immer noch, dick vermummt, durch die Talwanderwege gehen konnte, so suchte ich mir den Winterwanderweg am Lusen aus. Im bayrischen Wald heißt Lusen eben nicht verlieren, oder letzter sein, hier schreibt sich Lusen mit einem U statt mit doppeltem O und das Ganze ist ein Berg von 1.373 m Höhe. Von einem Parkplatz auf etwa halber Höhe führt ein sehr schöner Winterwanderweg bis zur sogenannten „Lusenschutzhütte“, einer bewirtschafteten Berghütte, die allerdings leider zu dieser Zeit nur am Wochenende geöffnet ist. Nach einem kurzen Einkauf fuhr ich die paar Kilometer von Spiegelau bis nach Waldhäuser, einer kleinen Ortschaft im Lusengebiet auf 970 m Höhe. Vom Lusenparkplatz führt der Weg zunächst über die verschneite Lusenstraße zum Einstieg in den Winterwanderweg. Bereits auf diesem Stück Straße, was nur für den Anliegerverkehr freigegeben ist, war es herrlich kaltem Winterwetter ein wunderschöner Marsch. Dann begann der Einstieg in den Winterwanderweg und es wurde schmaler und der Weg führt stetig bergauf. Herrliche Impressionen in dieser tiefverschneiten Landschaft entschädigen für die Mühe des Anstiegs. Nach etwa 1 ½ Stunden hat man den Anstieg, der zum Schluss doch recht kräftig bergauf geht, geschafft. Ein herrlicher Blick bis in die österreichische Alpenwelt oder die hügelige Landschaft des tschechischen Böhmerwalds, den bayrischen Wald entschädigt. Ein Wanderung die sich bei schönem Wetter auf jeden Fall lohnt, Ausblicke die man nicht vergisst. Wer mag kann im Winter auch einen Schlitten mitnehmen, der Winterwanderweg lädt für den Rückweg talabwärts auch zu einer netten Rodelpartie ein. Ein zünftiger Teller Erbsensuppe im Berggasthof Lusen und ein „Weißbier“ runden die Wanderung ab, Füße hochlegen, lesen und den Abend genießen, heute Nacht soll Schnee kommen und die nächsten Tagen sollen ungemütlich werden. Mal sehen, eigentlich ist für morgen ein Trip in die Tschechei nach Budweis geplant, abends dann das Spiel des HC Mountfield, bin gespannt ob das Wetter es zulassen wird.

Tag Vier ist schnell erzählt und auch ohne Bilder, als ich gegen 7:40 Uhr die Gardinen an meiner Balkontür zur Seite ziehe ist auf der anderen Seite der Scheibe tiefster Winter. Wie angekündigt hat es in der Nacht angefangen zu schneien und als ich gegen 10:30 Uhr zu meinem Auto gehe sind es schon so 10 cm von denen ich ihn befreien muss. Ich entscheide mich kurzfristig, wie bereits befürchtet, nicht nach Budweis zu fahren, ziehe ich das durch und die Wetterlage hält an bekomme ich Probleme nach dem Spiel des HC Mountfield gegen Litvinov in der Nacht wieder die ca. 100 km nach Hause zu kommen. Also, dick vermummt und Winterwanderung im Schnee. Zunächst ein Kaffee beim Bäcker Bachmaier im Edeka, die Verkäuferin grinst schon, denn ich war jetzt schon fast jeden Tag dort und dann mal los, die Hauptstraße von Spiegelau hinunter. Bei dem vielen Schnee ist es etwas beschwerlich, doch die frische Luft und das Stapfen durch den Schnee macht auch Spaß. Der Schneefall war allerdings so stark, dass viele Wege kaum, oder gar nicht geräumt waren, der nasse Schnee, der ständig von oben kam tat sein Übrigens und nach gut einer Stunde und einer großen Runde durch den Ort war ich es leid. Ich fuhr noch ein wenig mit dem Auto durch die Gegend doch der Schnee war mittlerweile in Schneeregen und Regen übergegangen und machte die Straßen gefährlich rutschig. Selbst die durch Spiegelau fahrende Bahn zwischen Zwiesel und Grafenau war steckengeblieben. So gab es im Bistro bei den Glasmachern noch schnell einen Snack und dann ab in die warme Wohnung. Morgen Passau!

Der Freitag begann wie schon der Tag zuvor, das Bild ist gegen 9 Uhr von meinem Balkon entstanden. Für heute stand eigentlich Passau auf dem Programm, mit dem abendlichen Besuch er Ice Arena Kohlbruck und dem Spiel der Oberliga Süd, Passau Black Hawks gegen die Tölzer Löwen. Doch dieser Tag brachte nicht den intensiven Dauerschneefall des Vortags und so entschloss ich mich zu fahren. Passau liegt am Dreiländereck (Deutschland, Österreich, Tschechien) und in Passau fließen Donau und Inn zusammen, eine imposante Stadt mit Dom und vielen interessanten Bauwerken. Bei Schneeschauern wirkte die Stadt zwar etwas trist, hat jedoch das Flair einer Stadt mit viel Geschichte. Hoch über der Donau thront  die Burg, abends sehr schön erleuchtet. Doch auch die Innenstadt mit ihren verwinkelten Gassen, ihren kleinen Läden und modernen Einkaufsmeilen ist recht schön und stimmungsvoll. Eben keine dieser 70er Jahre Retortenstädte wo die meisten alten Gebäude abgerissen wurden und durch quadratisch, praktische Kästen ersetzt wurden. Ich könnte mir vorstellen, wenn hier im Sommer die Plätze und Gassen mit Tischen und Menschen gefüllt sind, Kreuzfahrt- und Ausflugsschiffe auf der Donau liegen, ist hier schon etwas los. Doch auch bei winterlichem Schmuddelwetter hat diese Stadt Charme. Leider war der Dom von außen teilweise eingerüstet doch im inneren ein imposantes Bauwerk. Ein schöner Tag in einer schönen Tag und nach einem Abendessen in der Altstadt ging es dann zur Ice Arena Kohlbruck.

Leider war das Wetter am Samstag und Sonntag komplett miserabel, es schneite langanhaltend und das Ganze wurde auch noch von stürmischen Windböen begleitet, Wetter also um die Couch zu quälen was allerdings im Urlaub immer ein bisschen Schade ist. Doch was nützt es, Wetter können wir noch nicht machen und so blieben nur wenig Outdoor Aktivitäten. Erst am Montag besserte sich das Wetter ein wenig. Es gab nur noch wenige Schneeschauer doch auch freundliche Abschnitte, allerdings waren die Winterwanderwege noch nicht so recht frei und es war ratsamer sich die Gegend weiter anzusehen. Nach dem fast schon üblichen „Haferl“ Kaffee bei der Bäckerei Bachmaier im Edeka machte ich mich mal auf den Weg nach Deggendorf. Auf dem Weg nach Deggendorf nahm ich noch schnell einen Abstecher ins beschauliche Bischofsmais mit. Nach einem kurzen Rundgang durch Deggendorf wollte ich mir noch Viechtac h ansehen, also ab ins Auto und auf nach Viechtach. Ein beschauliches kleines Städtchen, liegt in einem Tal, man ist jedoch schnell durch und nachdem ich noch einen Kaffee und eine „Bretzen“ genossen hatte ging es weiter nach St. Engelmar. Die Einfahrt aus Richtung Viechtach ist übel, ein Hotelkomplex vom Übelsten der 70er Jahre. Der Ort selbst ist klein und verwinkelt, aber nicht meins. Damit hatte ich die meisten bekannten Orte nun durch und machte mich auf den Heimweg. Der vorletzte Urlaubstag brachte noch einmal viel bayrischen Wald, morgen solls, wenn möglich, noch einmal eine Wanderung geben, dann wird gepackt und am Mittwoch geht es früh wieder Richtung Heimat.

Auch der letzte Tag des Urlaubs war weniger spektakulär. Nachdem es erneut geschneit hatte gab es die Überlegung noch einmal ein große Runde zu Fuß zu drehen und so ging es nach dem Frühstück in die Wanderschuhe. Etwa 45 Minuten dauerte bereits der Weg bis nach Spiegelau und beim Bäcker Bachmaier im Edeka gab es erst mal das „Haferl“ Kaffee. Danach führte mich meine Wanderung weiter durch den Schnee nach Palmberg zum Palmberger Hof, ich wollte nachsehen wann abends geöffnet war. Auf dem Rückweg überkam mich allerdings leichter Hunger und da ich abends auch noch packen wollte überlegte ich es mir kurzfristig anders. Ein paar Weißwürschtl im Brotzeitstüberl reichten aus und nach dem 45 minütigen Rückmarsch durch den dunklen Wald war ich gegen 18 Uhr wieder im Jägerfleck. Packen und ein gemütliches Beisammensein mit anderen Gästen und der Hauswirtin rundeten den Tag so wie auch den Urlaub ab, am anderen Morgen ging es gegen 8:15 Uhr wieder Richtung Heimat. Der bayrische Wald ist sehr schön und auch noch recht preisgünstig, um diese Jahreszeit aber würde ich wohl nicht mehr hinfahren. Für mich wäre das eher etwas um im Herbst wandern zu gehen.

© Texte und Bilder uvo

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Moskitos Essen: Auch in Königsborn war nichts zu holen

Die Moskitos Essen beenden eine sportlich, wie auch finanziell schwierige Oberliga-Vorrunde mit einer Niederlage. Dass die Moskitos in die Abstiegsrunde müssen war vor dem Spiel bereits klar, doch nach der desolaten Leistung aus dem Hinspiel wollten die Gäste wenigstens das Jahr mit einer ordentlichen Leistung beenden. Das gelang nur bedingt, zwar konnten die Stechmücken nicht an die Leistung aus dem Duisburg Spiel anknüpfen, verkauften sich aber doch ganz ordentlich. Auch wenn die Essener bis zur 32. Spielminute bereits mit 0:4 hinten lagen gab das Vondracek Team nie auf und stemmte sich gegen die Niederlage. Vor der Rekordkulisse von 2.300 Zuschauern gelang Brinkmann und Jäske noch der Anschluss, doch für mehr reichte es auch im letzten Vorrundenspiel nicht. Damit kommt es am 13. Januar zu einem Wiedersehen mit Antti-Jussi Miettinen, denn die Moskitos starten mit dem Derby gegen Regionalligameister Herner EV in die Abstiegsrunde. Und in dieser Runde wird es ernst, denn ein Absturz in die Regionalliga würde wohl, anders als bei Nachbar Herne, in Essen weitere Einbußen bedeuten. Grein und Co. sind also gefragt sich gegen die starken Regionalligisten durchzusetzen.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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EHC Netphen: Wie erwartet in der Abstiegsrunde

Magere drei Punkte konnten die Netphener Kufenflitzer in ihrer ersten Oberligasaison sammeln und das gegen Mitaufsteiger Krefeld. So nehmen die Siegerländer verdient an der Abstiegsrunde teil, jetzt gilt es die Klasse zu halten. Auch im letzten Spiel in Bad Nauheim setzte es mit 0:18 die erwarte Niederlage, wobei die Gäste bereits zur Hälfte des Spiels mit 0:12 zurücklagen. Nils Isselhorst nahm nach der Hälfte der Spielzeit den Platz von Stammtorhüter Sirringhaus ein und ließ die Stürmer der Wetterauer verzweifeln sonst wäre die Niederlage wohl noch deutlicher ausgefallen. Netphen, wieder mit Kapitän Daniel Walther, hatte erst ab der Mitte des Spiels einige Chancen doch Kousek und Bruch scheiterten. So kommt es am 06. Januar zum ersten Duell in der Abstiegsrunde, das ausgerechnet beim starken Regionalligameister Herner EV.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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Moskitos Essen: Moskitos „verweigern“ Platz acht

War es für die Moskitos bis zum Weihnachtsfest noch möglich den Klassenerhalt rein rechnerisch perfekt zu machen, so verspielten Grein und Co die letzte Chance mehr als lustlos. Damit nehmen die Moskitos verdient an der Abstiegsrunde teil und das ist auch richtig so, denn im Konzert mit Duisburg, Kassel und Dortmund haben die Stechmücken rein gar nichts zu suchen. Im ersten entscheidenden Spiel gegen Königsborn gingen die Essener mit einer desolaten Leitung mit 1:9 unter. Man darf den Moskitos zugutehalten, dass  Trainer Vondracek auf sieben Stammspieler verzichten musste, was Mannschaft und auch Management zu einem entscheidenden Spiel ablieferten war mangelhaft. Werbung vor einem entscheidenden Spiel, Fehlanzeige! Und so verloren sich auch nur 439 Zuschauer in der Eissporthalle am Westbahnhof. Bereits während dem Spiel reagierten die Verantwortlichen und boten den Zuschauern des Spiels für das erste Abstiegsrundenspiel den halben Eintrittspreis an. Vorstandsmitglied Torsten Schumacher verbrachte selber einige Zeit auf der Stehtribüne. „Ich habe den Unmut hautnah mitbekommen. Für das, was unser Team heute abgeliefert hat, gibt es keine Entschuldigung. Wir sind alle sehr enttäuscht. Nicht darüber, dass es jetzt die Abstiegsrunde wird, sondern darüber, dass wir den Fans solch eine schwache Vorstellung geboten haben.“ Im eigentlich bedeutungslosen Derby waren die Stechmücken teilweise auf Augenhöhe, lagen nur 4:3 zurück. Doch das alte Problem kostete wieder Erfolge, Strafzeiten verhinderten mehr, die Essener verloren 5:3 beim alten Rivalen.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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EHC Netphen: Reicht das Gezeigte für den Klassenerhalt?

Freilich, die Anzahl der Spiele in denen Trainer Reinhard Bruch personell aus dem Vollen schöpfen konnte ist gering. Mit Andre Bruch und Michal Kousek haben gerade zwei Spieler alle bisherigen 21 Spiele absolvieren können. Die Spiele bei denen Bruch nur neun oder zehn spielfähige Feldspieler aufs Eis schicken konnte häuften sich und die Hälfte der gespielten Ligaspiele wurde zweistellig verloren. Da stellt sich kurz vor dem Ende der Vorrunde die Frage: Kann der EHC Netphen die Klasse halten? Ist das überhaupt erstrebenswert im Sportpark Siegerland? Vor der letzten zu erwartenden Niederlage des Jahres am 30.12. in Bad Nauheim muss man grundsätzlich sagen, die Siegerländer haben die Liga bereichert. Der Sportpark bietet zwar kaum Komfort aber den Charme den viele beim Eishockey mittlerweile vermissen. Finanziell bewegt sich die kleine Netphener Gesellschaft im grünen Bereich, also sollte man auch versuchen die Klasse zu halten. Doch geht das? Im Tor und in der Defensive sind die Siegerländer gar nicht so schlecht besetzt, doch vorne fehlt es an allen Ecken und Enden. Michal Kousek, von dem sich alle Tore erhofft haben bleibt in dieser Saison hinter den Erwartungen zurück. Vor allem Regionalligameister Herne gilt es zu schlagen, denn gegen die Mitkonkurrenten aus der Oberliga war bislang nicht viel zu holen.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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