20. Januar 2012 – Ice Arena Kohlbruck – Passau Black Hawks vs EC Bad Tölz 3:4 n.V. (1:0, 0:2, 2:1, 0:1)

 Die Partie der Black Hawks mit Martin Cinibulk im Tor gegen die Tölzer Löwen mit Zaubermaus Yannick Dubé begann mehr als nervös. Beide Mannschaften bekamen in den ersten 10 Minuten kaum strukturierte Spielzüge hin und so war ein Lattentreffer der Gäste noch die beste Chance, die aus einem Konter heraus entstand. Doch so langsam kam Struktur in das Spiel beider Mannschaften, doch so richtig zwingende Chancen gab es eher nicht. Daher auch das 1:0 wie aus dem nichts. Passau kam in Überzahl recht gut in die Aufstellung doch es kam wenig aufs Tor. Kurz vor dem Ende der Strafzeit trafen die Black Hawks aber dann doch aus kurzer Distanz. Mit diesem 1.0 ging es ein wenig schmeichelhaft in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt drehten die Gäste den Spieß um, Kolacny und Pauli in Überzahl brachten die Gäste in Front. Und als Franz Mangold mit einem weiteren Überzahltor gar das 3:1 für die Gäste erzielen konnte schien das Spiel gelaufen. Doch die Gäste hatten die Rechnung ohne Martin Piecha gemacht, zunächst der Anschlusstreffer in Überzahl und 75 Sekunden vor dem Ende traf er zum umjubelten Ausgleich.
In der Overtime hatten die Black Hawks nur 1:46 Hoffnung, dann traf Christian Urban für die Gäste zum letztlich verdienten Sieg.

Tore: 1:0 (12:28) Stiebinger (Detterer, Reckers, 5-4) 1:1 (33:17) Kolacny (Strobl, Fischhaber) 1:2 (38:30) Pauli (Pfleger, Andrä, 5-4) 1:3 (44:46) Mangold (Pföderl, Prommersberger, 5-4) 2:3 (47:42) Piecha (Popp, Wiecki, 5-4) 3:3 (58:45) Piecha (Wiecki) 3:4 (61:46) Urban (Mangold) – Strafen: Passau: 14 plus 10 Rehtaler – Bad Tölz: 18 – Schiedsrichter: Schimm (Lajoie, van der Heyd) – Zuschauer: 413 – Torhüter: Passau: Cinibulk – Bad Tölz: Jenike

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Winterurlaub in Spiegelau im bayrischen Wald vom 15. Januar bis zum 25. Januar 2012

Die Anreise mit meinem VW Golf war mal wieder unspektakulär und zuverlässig, wieder einmal einen lieben Dank an mein Auto! Irgendwie kam ich sonntagsmorgens nicht in die berühmten Pötte und so war es entsprechend spät dass ich los fuhr. Ein erstes Frühstück an der A45 unterbrach schnell die Fahrt, doch im Anschluss musste ich erst mal Kilometer machen. Noch schnell ein Besuch in den Sanifair Toiletten im Rasthof Haidt und weiter gings gen Süden. Am späten Mittag packte mich aber dann doch leichter Hunger und im Rasthof Bayrischer Wald wurde schnell eine Suppe und ein Kaffee verzehrt bevor es auf die letzten Meter ging. Etwas versteckt lag meine Ferienwohnung, mitten im Wald und ein wenig schwer zu finden, mein Navi hatte so seine Mühe mich auf den Hof zu führen doch gegen 16:30 Uhr hatten wir es geschafft. Nach einer netten Begrüßung  nahm ich meine Wohnung in Augenschein und war sehr zufrieden. Schnell war das Auto ausgeladen und ausgepackt, dann wollte ich nochmal los etwas essen. Mir schwebte ein bayrisches „Helles“ und sowas wie Schweinsbraten vor und die Vermieterin hatte mir auch ein paar Adressen gesagt, doch entweder war geschlossen oder ich fand es im Dunklen nicht. Was blieb war eine Pizzeria, eigentlich war mir nicht nach Pizza aber die Alternative wäre Suppe selbst machen gewesen. Im Nachhinein war der Laden auch ganz in Ordnung, die die Frutti di Mare macht der Pizza King in Erle eindeutig besser. Der Abend endete mit einem Merlot und nach einer erholsamen ersten Nacht erwartete mich ein stahlendschöner Tag bei dem die Wintersonne den leichten Morgennebel schnell aus den Tälern des Nationalparks Bayrischer Wald vertrieb. Der erste Tag in einem neuen Urlaubsort dient immer ein wenige der Orientierung, ein wenig einkaufen und die nächste Umgebung zu erkunden. So fuhr ich morgens erst zu einem Edeka den ich bereits am Vortag entdeckt hatte und deckte mich mit allem ein was mir fehlte. Noch ein Haferl Kaffee beim obligatorischen Becker und da Spiegelau auf viele kleinen Weilern verteilt ist nahm ich zunächst das Auto zur Erkundung, nun fand ich auch die Gasthöfe. Nach der ersten Orientierungsfahrt stellte ich das Auto an der Tourist Information ab, besorgte mir dort eine Karte und machte einen ersten Marsch durch den Ort. Sehr groß ist er nicht und vieles hat derzeit auch geschlossen, doch bei knackig kalten und sonnigen Winterwetter machte man trotzdem die eine oder andere Entdeckung. Nachdem ich nun meinen Urlaubsort ein wenig kennengelernt hatte machte ich mich auf in die Nachbargemeinde Grafenau, auch hier ein Rundgang, der jedoch mit einem Mittagessen sein Ende fand. Eigentlich wollte ich für den Nachmittag noch meiner allernächste Umgebung erkunden, doch das Haus liegt derart ruhig im Wald und bei den Schneehöhen sind hier wirklich nur die Straßen einigermaßen geräumt, für Wanderungen muss ich mir also noch andere Routen suchen. So setzte ich mich noch einmal ins Auto und machte eine Erkundungstour auf den Lusen, einen nahegelegen Berg.

Die zweite erholsame Nacht in absoluter Stille brachte dann auch den zweiten Urlaubstag, Zwiesel, Arberregion, Bodenmais, eben die bekannten Gebiete des bayrischen Waldes standen auf dem Programm. Der erste Stop war Frauenau, ein ähnlich kleiner Ort wie Spiegelau, doch mir war nach frischer Luft und einem Haferl Kaffee. Frische Luft klappte perfekt, doch das mit dem Kaffee ging nicht, keine Bäckerei oder sonstige Lokalität war vorhanden wo man einen Kaffee genießen konnte. So ging die Fahrt flugs weiter nach Zwiesel, einem der bekanntesten Orte des bayrischen Waldes. Für die ortsansässigen ist die Zeit zwischen Weihnachten und so etwa April eine tote Zeit. Viele Menschen in der Region leben vom Tourismus und es sind viele Läden geschlossen. In Zwiesel sieht das schon wieder anders aus, eine Kleinstadt wo auch Bäckereien zu finden sind. Ein langer Rundgang, viel Impressionen und ein Cappuccino später ging es weiter, mein Weg sollte mich nach Bodenmais führen, und hier wird der bayrische Wald dann kommerziell. Parken ist im Ortskern nur gegen Gebühr möglich und der Ort selber brachte mir direkt so Gedanken an Winterberg. Alles ist zu 98 % auf Tourismus abgestellt. Trotzdem wollte ich einen Rundgang machen und auch erster Hunger regte sich. Kaffee und Hefeteilchen geht heute überall und nach dem Ende der Parkdauer ging es endgültig in die Arber-Region. Leider spielte das Wetter nicht mit, die Sicht war zu schlecht um eine Bergfahrt zu riskieren, doch die Skifahrer ließen sich nicht beirren.

Bayrisch Eisenstein, ein kurzer Abstecher in die tschechische Republik und die Rückfahrt durch die Kreisstadt Regen standen für diesen Tag zuletzt auf meinem Plan. Der Grenzort nach Bayrisch Eisenstein war interessant, irgendwie kann ich es nicht erklären aber so habe ich mir Böhmen vorgestellt, es war allerdings nur ein kurzer Abstecher, ein „richtiger Trip“ in die Tschechei soll noch folgen. Bayrisch Eisenstein ist dagegen selbst gegenüber Spiegelau ein Nest, hier ist nicht viel. Allerdings hat man den Blick auf den Arber, wenn man ihn denn mal sieht. Mt der Rückfahrt über Regen endete der zweite Tag mit interessanten Bildern und Impressionen über eine der urwüchsigsten Gegenden unseres schönen Landes, den bayrischen Wald.

Tag drei im bayrischen Wald startete wieder mit Kaiserwetter, als ich gegen 7:40 Uhr die Übergardinen meiner großen Balkonfenster zur Seite zog lächelte mir fast wolkenloser Frühmorgen Himmel entgegen und wenig später blinzelte auch die Sonne mit ersten Strahlen über den Wald. Für heute musste ich mal etwas mehr körperliche Aktivität haben, eine Winterwanderung sollte es sein und bei dem herrlichen Wetter musste es auch ein wenig in die Höhe gehen um die Aussicht über die Kuppen des Mittelgebirges zu genießen. Für die nächsten Tage war viel Schnee angesagt bei dem man immer noch, dick vermummt, durch die Talwanderwege gehen konnte, so suchte ich mir den Winterwanderweg am Lusen aus. Im bayrischen Wald heißt Lusen eben nicht verlieren, oder letzter sein, hier schreibt sich Lusen mit einem U statt mit doppeltem O und das Ganze ist ein Berg von 1.373 m Höhe. Von einem Parkplatz auf etwa halber Höhe führt ein sehr schöner Winterwanderweg bis zur sogenannten „Lusenschutzhütte“, einer bewirtschafteten Berghütte, die allerdings leider zu dieser Zeit nur am Wochenende geöffnet ist. Nach einem kurzen Einkauf fuhr ich die paar Kilometer von Spiegelau bis nach Waldhäuser, einer kleinen Ortschaft im Lusengebiet auf 970 m Höhe. Vom Lusenparkplatz führt der Weg zunächst über die verschneite Lusenstraße zum Einstieg in den Winterwanderweg. Bereits auf diesem Stück Straße, was nur für den Anliegerverkehr freigegeben ist, war es herrlich kaltem Winterwetter ein wunderschöner Marsch. Dann begann der Einstieg in den Winterwanderweg und es wurde schmaler und der Weg führt stetig bergauf. Herrliche Impressionen in dieser tiefverschneiten Landschaft entschädigen für die Mühe des Anstiegs. Nach etwa 1 ½ Stunden hat man den Anstieg, der zum Schluss doch recht kräftig bergauf geht, geschafft. Ein herrlicher Blick bis in die österreichische Alpenwelt oder die hügelige Landschaft des tschechischen Böhmerwalds, den bayrischen Wald entschädigt. Ein Wanderung die sich bei schönem Wetter auf jeden Fall lohnt, Ausblicke die man nicht vergisst. Wer mag kann im Winter auch einen Schlitten mitnehmen, der Winterwanderweg lädt für den Rückweg talabwärts auch zu einer netten Rodelpartie ein. Ein zünftiger Teller Erbsensuppe im Berggasthof Lusen und ein „Weißbier“ runden die Wanderung ab, Füße hochlegen, lesen und den Abend genießen, heute Nacht soll Schnee kommen und die nächsten Tagen sollen ungemütlich werden. Mal sehen, eigentlich ist für morgen ein Trip in die Tschechei nach Budweis geplant, abends dann das Spiel des HC Mountfield, bin gespannt ob das Wetter es zulassen wird.

Tag Vier ist schnell erzählt und auch ohne Bilder, als ich gegen 7:40 Uhr die Gardinen an meiner Balkontür zur Seite ziehe ist auf der anderen Seite der Scheibe tiefster Winter. Wie angekündigt hat es in der Nacht angefangen zu schneien und als ich gegen 10:30 Uhr zu meinem Auto gehe sind es schon so 10 cm von denen ich ihn befreien muss. Ich entscheide mich kurzfristig, wie bereits befürchtet, nicht nach Budweis zu fahren, ziehe ich das durch und die Wetterlage hält an bekomme ich Probleme nach dem Spiel des HC Mountfield gegen Litvinov in der Nacht wieder die ca. 100 km nach Hause zu kommen. Also, dick vermummt und Winterwanderung im Schnee. Zunächst ein Kaffee beim Bäcker Bachmaier im Edeka, die Verkäuferin grinst schon, denn ich war jetzt schon fast jeden Tag dort und dann mal los, die Hauptstraße von Spiegelau hinunter. Bei dem vielen Schnee ist es etwas beschwerlich, doch die frische Luft und das Stapfen durch den Schnee macht auch Spaß. Der Schneefall war allerdings so stark, dass viele Wege kaum, oder gar nicht geräumt waren, der nasse Schnee, der ständig von oben kam tat sein Übrigens und nach gut einer Stunde und einer großen Runde durch den Ort war ich es leid. Ich fuhr noch ein wenig mit dem Auto durch die Gegend doch der Schnee war mittlerweile in Schneeregen und Regen übergegangen und machte die Straßen gefährlich rutschig. Selbst die durch Spiegelau fahrende Bahn zwischen Zwiesel und Grafenau war steckengeblieben. So gab es im Bistro bei den Glasmachern noch schnell einen Snack und dann ab in die warme Wohnung. Morgen Passau!

Der Freitag begann wie schon der Tag zuvor, das Bild ist gegen 9 Uhr von meinem Balkon entstanden. Für heute stand eigentlich Passau auf dem Programm, mit dem abendlichen Besuch er Ice Arena Kohlbruck und dem Spiel der Oberliga Süd, Passau Black Hawks gegen die Tölzer Löwen. Doch dieser Tag brachte nicht den intensiven Dauerschneefall des Vortags und so entschloss ich mich zu fahren. Passau liegt am Dreiländereck (Deutschland, Österreich, Tschechien) und in Passau fließen Donau und Inn zusammen, eine imposante Stadt mit Dom und vielen interessanten Bauwerken. Bei Schneeschauern wirkte die Stadt zwar etwas trist, hat jedoch das Flair einer Stadt mit viel Geschichte. Hoch über der Donau thront  die Burg, abends sehr schön erleuchtet. Doch auch die Innenstadt mit ihren verwinkelten Gassen, ihren kleinen Läden und modernen Einkaufsmeilen ist recht schön und stimmungsvoll. Eben keine dieser 70er Jahre Retortenstädte wo die meisten alten Gebäude abgerissen wurden und durch quadratisch, praktische Kästen ersetzt wurden. Ich könnte mir vorstellen, wenn hier im Sommer die Plätze und Gassen mit Tischen und Menschen gefüllt sind, Kreuzfahrt- und Ausflugsschiffe auf der Donau liegen, ist hier schon etwas los. Doch auch bei winterlichem Schmuddelwetter hat diese Stadt Charme. Leider war der Dom von außen teilweise eingerüstet doch im inneren ein imposantes Bauwerk. Ein schöner Tag in einer schönen Tag und nach einem Abendessen in der Altstadt ging es dann zur Ice Arena Kohlbruck.

Leider war das Wetter am Samstag und Sonntag komplett miserabel, es schneite langanhaltend und das Ganze wurde auch noch von stürmischen Windböen begleitet, Wetter also um die Couch zu quälen was allerdings im Urlaub immer ein bisschen Schade ist. Doch was nützt es, Wetter können wir noch nicht machen und so blieben nur wenig Outdoor Aktivitäten. Erst am Montag besserte sich das Wetter ein wenig. Es gab nur noch wenige Schneeschauer doch auch freundliche Abschnitte, allerdings waren die Winterwanderwege noch nicht so recht frei und es war ratsamer sich die Gegend weiter anzusehen. Nach dem fast schon üblichen „Haferl“ Kaffee bei der Bäckerei Bachmaier im Edeka machte ich mich mal auf den Weg nach Deggendorf. Auf dem Weg nach Deggendorf nahm ich noch schnell einen Abstecher ins beschauliche Bischofsmais mit. Nach einem kurzen Rundgang durch Deggendorf wollte ich mir noch Viechtac h ansehen, also ab ins Auto und auf nach Viechtach. Ein beschauliches kleines Städtchen, liegt in einem Tal, man ist jedoch schnell durch und nachdem ich noch einen Kaffee und eine „Bretzen“ genossen hatte ging es weiter nach St. Engelmar. Die Einfahrt aus Richtung Viechtach ist übel, ein Hotelkomplex vom Übelsten der 70er Jahre. Der Ort selbst ist klein und verwinkelt, aber nicht meins. Damit hatte ich die meisten bekannten Orte nun durch und machte mich auf den Heimweg. Der vorletzte Urlaubstag brachte noch einmal viel bayrischen Wald, morgen solls, wenn möglich, noch einmal eine Wanderung geben, dann wird gepackt und am Mittwoch geht es früh wieder Richtung Heimat.

Wird fortgesetzt…………

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Moskitos Essen: Auch in Königsborn war nichts zu holen

Die Moskitos Essen beenden eine sportlich, wie auch finanziell schwierige Oberliga-Vorrunde mit einer Niederlage. Dass die Moskitos in die Abstiegsrunde müssen war vor dem Spiel bereits klar, doch nach der desolaten Leistung aus dem Hinspiel wollten die Gäste wenigstens das Jahr mit einer ordentlichen Leistung beenden. Das gelang nur bedingt, zwar konnten die Stechmücken nicht an die Leistung aus dem Duisburg Spiel anknüpfen, verkauften sich aber doch ganz ordentlich. Auch wenn die Essener bis zur 32. Spielminute bereits mit 0:4 hinten lagen gab das Vondracek Team nie auf und stemmte sich gegen die Niederlage. Vor der Rekordkulisse von 2.300 Zuschauern gelang Brinkmann und Jäske noch der Anschluss, doch für mehr reichte es auch im letzten Vorrundenspiel nicht. Damit kommt es am 13. Januar zu einem Wiedersehen mit Antti-Jussi Miettinen, denn die Moskitos starten mit dem Derby gegen Regionalligameister Herner EV in die Abstiegsrunde. Und in dieser Runde wird es ernst, denn ein Absturz in die Regionalliga würde wohl, anders als bei Nachbar Herne, in Essen weitere Einbußen bedeuten. Grein und Co. sind also gefragt sich gegen die starken Regionalligisten durchzusetzen.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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EHC Netphen: Wie erwartet in der Abstiegsrunde

Magere drei Punkte konnten die Netphener Kufenflitzer in ihrer ersten Oberligasaison sammeln und das gegen Mitaufsteiger Krefeld. So nehmen die Siegerländer verdient an der Abstiegsrunde teil, jetzt gilt es die Klasse zu halten. Auch im letzten Spiel in Bad Nauheim setzte es mit 0:18 die erwarte Niederlage, wobei die Gäste bereits zur Hälfte des Spiels mit 0:12 zurücklagen. Nils Isselhorst nahm nach der Hälfte der Spielzeit den Platz von Stammtorhüter Sirringhaus ein und ließ die Stürmer der Wetterauer verzweifeln sonst wäre die Niederlage wohl noch deutlicher ausgefallen. Netphen, wieder mit Kapitän Daniel Walther, hatte erst ab der Mitte des Spiels einige Chancen doch Kousek und Bruch scheiterten. So kommt es am 06. Januar zum ersten Duell in der Abstiegsrunde, das ausgerechnet beim starken Regionalligameister Herner EV.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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Moskitos Essen: Moskitos „verweigern“ Platz acht

War es für die Moskitos bis zum Weihnachtsfest noch möglich den Klassenerhalt rein rechnerisch perfekt zu machen, so verspielten Grein und Co die letzte Chance mehr als lustlos. Damit nehmen die Moskitos verdient an der Abstiegsrunde teil und das ist auch richtig so, denn im Konzert mit Duisburg, Kassel und Dortmund haben die Stechmücken rein gar nichts zu suchen. Im ersten entscheidenden Spiel gegen Königsborn gingen die Essener mit einer desolaten Leitung mit 1:9 unter. Man darf den Moskitos zugutehalten, dass  Trainer Vondracek auf sieben Stammspieler verzichten musste, was Mannschaft und auch Management zu einem entscheidenden Spiel ablieferten war mangelhaft. Werbung vor einem entscheidenden Spiel, Fehlanzeige! Und so verloren sich auch nur 439 Zuschauer in der Eissporthalle am Westbahnhof. Bereits während dem Spiel reagierten die Verantwortlichen und boten den Zuschauern des Spiels für das erste Abstiegsrundenspiel den halben Eintrittspreis an. Vorstandsmitglied Torsten Schumacher verbrachte selber einige Zeit auf der Stehtribüne. „Ich habe den Unmut hautnah mitbekommen. Für das, was unser Team heute abgeliefert hat, gibt es keine Entschuldigung. Wir sind alle sehr enttäuscht. Nicht darüber, dass es jetzt die Abstiegsrunde wird, sondern darüber, dass wir den Fans solch eine schwache Vorstellung geboten haben.“ Im eigentlich bedeutungslosen Derby waren die Stechmücken teilweise auf Augenhöhe, lagen nur 4:3 zurück. Doch das alte Problem kostete wieder Erfolge, Strafzeiten verhinderten mehr, die Essener verloren 5:3 beim alten Rivalen.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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EHC Netphen: Reicht das Gezeigte für den Klassenerhalt?

Freilich, die Anzahl der Spiele in denen Trainer Reinhard Bruch personell aus dem Vollen schöpfen konnte ist gering. Mit Andre Bruch und Michal Kousek haben gerade zwei Spieler alle bisherigen 21 Spiele absolvieren können. Die Spiele bei denen Bruch nur neun oder zehn spielfähige Feldspieler aufs Eis schicken konnte häuften sich und die Hälfte der gespielten Ligaspiele wurde zweistellig verloren. Da stellt sich kurz vor dem Ende der Vorrunde die Frage: Kann der EHC Netphen die Klasse halten? Ist das überhaupt erstrebenswert im Sportpark Siegerland? Vor der letzten zu erwartenden Niederlage des Jahres am 30.12. in Bad Nauheim muss man grundsätzlich sagen, die Siegerländer haben die Liga bereichert. Der Sportpark bietet zwar kaum Komfort aber den Charme den viele beim Eishockey mittlerweile vermissen. Finanziell bewegt sich die kleine Netphener Gesellschaft im grünen Bereich, also sollte man auch versuchen die Klasse zu halten. Doch geht das? Im Tor und in der Defensive sind die Siegerländer gar nicht so schlecht besetzt, doch vorne fehlt es an allen Ecken und Enden. Michal Kousek, von dem sich alle Tore erhofft haben bleibt in dieser Saison hinter den Erwartungen zurück. Vor allem Regionalligameister Herne gilt es zu schlagen, denn gegen die Mitkonkurrenten aus der Oberliga war bislang nicht viel zu holen.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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23.12.2011 – DEL – Eissporthalle am Seilersee, Iserlohn – Iserlohn Roosters vs DEG Metro Stars 1:2 n.P. (0:0, 1:0, 0:1, 0:1)

Warum die beiden, eigentlich höher gehandelten Teams derzeit nicht so richtig in Fahrt kommen zeigten sie beim Spiel vor Heiligabend am Iserlohner Seilersee. Das erste Drittel begann für die Hausherren so ganz nach ihrem Geschmack, Michi Wolf der Topscorer der Sauerländer hatte direkt zwei gute Chancen um für klare Verhältnisse zu sorgen, doch der Bayer trifft einfach zurzeit das Tor nicht. Eine Tatsache die den Iserlohnern zu schaffen macht, früher wieselflink wirkt er heute pomadig und untrainiert, seine berüchtigten Slides ins Drittel um dann den Puck im langen Eck zu versenken waren nicht zu sehen. Doch auch die Gäste fanden den Weg ins Tor nicht, scheiterten am gut aufgelegten Caron oder sich selbst. Der zweite Abschnitt wurde dann etwas hektischer, zwar nahmen nicht die Torszenen sondern eher die unschönen Szenen zu. Zunächst kassierte Patrick Reimer bei einem kleinen Kampfeinsatz gegen Steven Rupprich 2+2 Minuten, Rupprich bekam aber 2+2+10 und nur drei Minuten später wurde es ganz hektisch. Zunächst fuhr Jeff Cowan einen Angriff gegen Düsseldorfs Goalie „Bobby“ Goepfert und gab ihm dabei ein Schlag mit dem Schläger gegen die Maske mit. Allerdings soll Goepfert sich nach Ansicht von Hauptschiedsrichter Dippel mit einem Schlittschuhtritt revanchiert haben. Die Folge, 2 Minuten Cowan, Matchstrafe Goepfert, der Platz machen musste für Aubin. Und der war ganze 12 Sekunden im Kasten, da jubelte das blau-weiße Publikum. Wolf hatte auf den langen Pfosten gezogen und Mike York schob dem kalten Aubin die kleine Scheibe durch die Hosenträger. Doch die Iserlohner wollten nun das Ergebnis verwalten, da spielten die Gäste allerdings nicht mit und versuchten im letzten Abschnitt Druck zu machen.  Andy Roach konnte dann auch im Powerplay den Ausgleich markieren, Caron verhinderte in dieser Phase mindestens das 1:5 und rettete seine Sauerländer in die Overtime. Letztlich trafen im Penaltyschiessen die Düsseldorfer, auf das Spiel gesehen auch verdient. Vor der ausverkauften Kulisse von 4.997 Zuschauern waren die rheinischen Gäste von zwei durchschnittlichen Teams an diesem Abend das Bessere. Iserlohn ließ vieles zu wünschen übrig und man wird sehen wie lange sich Mende und Co ein Trainer Mason noch leisten.

Tore: 1:0 (32:38) York (Wolf, Hock, 5-4) 1:1 (43:31) Roach (Gordon, Reimer, 5-4) 1:2 (65:00) Beechey (GWS) – Strafen: Iserlohn: 14 plus 10 Rupprich – Düsseldorf: 14 plus 25 Goepfert – Zuschauer: 4.997 – Torhüter: Iserlohn: Caron – Düsseldorf: Goepfert 32:26 – Aubin: 32:34

© Texte uvo

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Moskitos Essen: In Kassel war es knapp!

„Ich bin heute sehr zufrieden mit unserem Team. Wir haben sehr engagiert gespielt, haben viele Zweikämpfe gewonnen und vielleicht wäre ein Punkt auch verdient gewesen. Wir sind sehr gut als Mannschaft aufgetreten, ein Sonderlob hat sich aber unser Torwart Christian Lüttges verdient. Er hat sehr stark gehalten“, so Trainer Vondracek nach einem starken Auftritt in Kassel wo die Stechmücken nur knapp mit 2:1 verloren. Die Essener hatten den auf das 1:0 sofort eine Antwort, Miikka Jäske brachte seine Farben noch im ersten Abschnitt wieder zum Ausgleich. Die Entscheidung fiel dann im letzten Drittel. In der 46.Minute brachte Jiri Mikesz den Puck irgendwie an Lüttges vorbei über die Linie. Am Sonntag war dann Tabellenführer Dortmund zu Gast in Essen und deren Trainer, der ehemalige Essener Spieler Frank Gentges brachte es in der Pressekonferenz auf den Punkt, „Für ein schönes Spiel müssen das auch beide Mannschaften wollen.“ Das 0:6 war aus Essener Sicht eher destruktiv, waren die Stechmücken am Freitag noch knapp an einer Sensation vorbeigeschrammt so ging gegen den Tabellenführer nichts. Selbst Leader Grein vermochte nicht seine besser postierten Nebenleute zu sehen, so ging das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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Herner EV: Herne ist Regionalligameister!

8:3 Sieg gegen Grefrath, 0:5 Wertung einen Tag später, außerordentliche Mitgliederversammlung, Sieg bei Verfolger Neuwied, zwei Freundschaftsspiele gegen die Harzer Wölfe und weiter warten auf die Meisterschaft. Am Herner Gysenberg war es in den abgelaufenen zwei Wochen nicht langweilig, doch der Reihe nach. Nach dem ungefährdeten Sieg gegen die Phoenix wähnten sich die Herner fast am Ziel ihrer Träume, doch weil die Spielgenehmigung von Edgars Adamovics nicht mehr gültig war wurde der Sieg in eine 5:0 Wertung für die Gäste von der Niers umgewandelt. Pressesprecher Dahl-Jörgensen sprach in diesem Zusammenhang von „einem kollektiven Fehler“ der den Verantwortlichen nicht mehr unterlaufen werde. Dafür lief die außerordentliche Mitgliederversammlung nach Aussage der Verantwortlichen recht harmonisch ab. Neben einigen Satzungsänderungen war ein Punkt besonders wichtig. Die Mitglieder werden in Zukunft dazu verdonnert pro Jahr 25 Stunden bei der Erhaltung der vereinseigenen Halle zu helfen, andernfalls wird jede Stunde mit 20 € abgegolten. Und am Abend gab es dann einen 5:4 Erfolg beim derzeit ärgsten Verfolger Neuwied bringt die Mannschaft wieder ein Stück näher an die Regionalligameisterschaft. Wie die offizielle Webseite der Harzer Wölfe meldet haben die Herner außerdem für die Tage zwischen den Feiertagen zwei Freundschaftsspiele gegen die Harzer verabredet. Am 26.12. um 18:30 Uhr gastieren die Harzer in Herne, am 28.12. um 20 Uhr kommt es zum Gegenbesuch im Braunlager Wurmbergstadion. Im einzigen Spiel des letzten Wochenendes gab es dann einen glatten 11:2 Erfolg gegen Bergisch Land. „Es war bislang eine tolle Saison. Besonders unsere Fans haben die Mannschaft und auch uns Verantwortliche immer wieder nach vorne gepuscht“, erklärte Frank Schäfer, erster Vorsitzender des HEV, auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Und am Sonntagabend hatte das Warten dann ein Ende, durch den Pennaltysieg der Neuwieder gegen Grefrath ist es amtlich.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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EHC Netphen: Nepthen hat es nicht einfach!

Der EHC Netphen trat am Freitag die Reise zum Oberligaprimus EHC Dortmund erneut nur mit einem Mini-Team an. Zu den bekannten Ausfällen von Daniel Walther, René Sting und Dennis Breker gesellten sich unter der Woche noch die Ausfälle von Florian Schäfer (Handgelenk gebrochen), Rene Kutzner (Bindehautentzündung), Tim Bruch, Benjamin Zech und Henrik Isselhorst (alle drei beruflich verhindert). Mit aufgefülltem Kader kam es wie es kommen musste, 0:19 hieß es am Ende. Großer Dank und Anerkennung geht an Max Müller, Andre Jung, Florian Fischbach und Felix Bauer aus der 1b, die sich trotz der zu erwartenden hohen Niederlage zur Verfügung gestellt haben und die Reise nach Dortmund angetreten haben. Die Siegener Nachbarn haben es nicht einfach in der Oberliga, denn auch der Sonntagsgegner Kassel war einfach zu stark. 0:16 stand am Ende im Spielbericht und die Schützlinge von Reinhard Bruch hatten wieder einmal zwei dicke Klatschen an einem Wochenende fressen müssen.

Unter anderem erschienen: Printausgabe Eishockey NEWS

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